ドイツ語教室 - franzドイツ語ゼミナール
Comedian Harmonists - Hunderttausendmal
Gewiss, dort gibt es keine Seine
und auch den Wald nicht von Vincennes,
doch gäb's viel, was zu sagen bliebe
von Göttingen, von Göttingen...
...Was ich nun sage, das klingt freilich
für manche Leute unverzeihlich:
Die Kinder sind genau die gleichen
in Paris wie in Göttingen.
Lasst diese Zeit nie wiederkehren
und nie mehr Hass die Welt zerstören:
Es wohnen Menschen, die ich liebe,
in Göttingen, in Göttingen.
Doch sollten wieder Waffen sprechen,
es würde mir das Herz zerbrechen!
Wer weiß, was dann noch übrig bliebe
von Göttingen, von Göttingen.
euer Leben ist wie ein grauer Novembertag
euer Leben ist wie ein Stacheldraht im Winter
euer Leben ist wie eine eingefrorene Windschutzscheibe
euer Leben ist wie der Autositz dahinter
euer Leben ist wie eine Sauna im Anorak
euer Leben ist wie ein Fahrradschlauch, ein schlaffer
euer Leben ist wie ein beiges Telefon
euer Leben ist ganz einfach wie eine schlechte Metapher
Topfpflanzen
schaut doch hinaus!
Topfpflanzen
habt ein Hirn!
Burschen, raus aus dem Bett!
Topfpflanzen, bitte geht spazieren!
Die Welt is so kaputt
ist alles Schutt auf dieser Erde
und jetzt wird alles gut
an deiner Seite keine Pleite
und dann, ja dann und wann
kommt dann der Mann, die Frau deiner Träume
und dann hängst du dich ran, ein ganzes Leben
und Geld ist mehr, mehr wert als ich
Fressen allein genügt uns nicht
und kein Geschwätz
macht keinen satt, in diesem sogenannten Land...
Sie haben Gesetzbücher und Verordnungen,
sie haben Gefängnisse und Festungen,
ihre Fürsorgeanstalten zählen wir nicht.
Sie haben Gefängniswärter und Richter,
die ihr Geld bekommen und zu allem bereit sind.
Ja, wozu denn?
(Glauben sie denn, dass sie uns damit kleinkriegen?)
Eh' sie verschwinden, und das wird bald sein,
werden sie gemerkt haben, dass ihnen das alles nichts mehr nützt,
dass ihnen das alles nichts mehr nützt...
Der Wind weht bis auf die Knochen, er weht uns hin und her, er lässt uns steigen wie Drachen, weht uns wie Sand ins Meer. Der Wind jagt uns immer weiter so wie im Herbst das Laub. Wir glauben, wir werden viel gescheiter und sind so leicht wie Staub.
Du stehst im Dunkel, weißt nicht, wie es weitergeht, und rennst woandershin, wo es auch nicht besser geht, und immer wieder fängst du noch etwas an, weil es irgendwie auch schön sein kann...
Der Wind weht uns zum Billa (Supermarkt) und weht uns ins Büro. Der Wind säuft mit uns Tequila und weht uns dann zum Kotzen aufs Klo. Und wenn wir wo daheim sind, verführt uns der Wind. Und der Herrgott oben lässt ihn wehen und wehen...
Es glüht in dir ein heimliches Fieber
seit einem halben Jahr, mein liebes Kind.
Ja, ich merk ganz besonders, wenn der Abend beginnt,
wie leidenschaftlich deine Augen sind.
Dein Wesen war einst treudeutsch und germanisch;
auf einmal ist es ausgesprochen spanisch.
Und du nimmst mich beim Tanzen und beim Küssen schrecklich mit,
vielleicht war deine Mutter aus Madrid.
Gott sei Dank, wie schlank gebaut du bist.
Wenn ich nur aus deiner Jugend etwas wüsst!
Mein Lieber Schatz, bist du aus Spanien?
In deinen Küssen brennt die Sonne von Spanien
und deine Augen sind so wie Kastanien -
auch alles Andere kommt mir mehr als spanisch vor.
Hunderttausendmal hab ich dich schon gefragt.
Hunderttausendmal hast du schon nein gesagt.
Und ich wollte nur ein bisschen, ein Küsschen, sonst nichts.
Hunderttausendmal stand ich vor deiner Tür.
Hunderttausendmal versperrtest du sie mir.
Und ich wollte bloß ein Stündchen dein Mündchen, sonst nichts, mein Liebling.
Doch ich lass' den Mut nicht sinken. Du bist nicht von Stein.
Ja, einmal wird das Glück mir winken und dann bist du mein!
Hunderttausendmal versucht' ich's unbedingt.
Hunderttausendmal, bis einmal mir's gelingt. Will ja nur: du sollst mir geben dein Leben, sonst nichts.
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